Polyommatus coridon
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Coleophora ochripennella – Die Nachzucht: Minen *Foto*

Den Ziest hatte ich schon halb vergessen. Anfang Juli fiel er mir wieder ein, da sah er so aus:

Euch fallen sicherlich diese kleinen dunklen Flecken in den Blättern auf?
Die sind mir auch aufgefallen, und bei näherer Betrachtung ....

… und bei noch näherer Betrachtung …

JA! Babyraupen von Coleophora ochripennella!

Nicht mal einen läppischen Millimeter lang.

Sie waren so winzig, dass sie gerade mal auf die „Spitze“ eines Zahnstochers passten...

Die Bereiche um die Anfangsminen haben sich bei fast allen Tieren bräunlich verfärbt. Ob das der Grund war, warum viele die Minen verlassen haben, kann ich nicht sagen, ich vermute es nur. Fakt ist jedenfalls leider, dass sehr viele Raupen (alle?) gestorben sind, die ihre Minen verlassen haben; vermutlich vertrocknet? Auf meiner südwärts gerichteten Terrasse bzw. im Zimmer kann ich nicht dieselbe Luftfeuchtigkeit bieten wie im Wald...

Einen Ticken größer – aber echt nur 'nen Ticken – bekam ich sie mit der Lupe:

Zuchtdaten der nächsten Generation (F1 = erste Filialgeneration):
Deutschland, Niedersachsen, Umgebung Beckedorf, 130 m, Mischwald auf den Bückebergen, Raupen der Elterngeneration an Stachys sylvatica (Wald-Ziest) 20. April 2014, e.l. Ende Mai – Anfang Juni 2014, F1 Anfang Juli 2014 geschlüpft (det., cult. & Zuchtfotos am 5. Juli 2014: Tina Schulz)

Auf dem folgenden Foto sieht man zwei Räupchen und zwei Minen. Bei beiden Minen kann man (hoffentlich?) gut den Anfangspunkt erkennen: dort wölbt sich das Blatt kuppelartig hoch. Ich habe die Vermutung, dass es sich dabei um die Eihülle handeln könnte. Auch wenn ich mir Eier von diesen kleinen Viechern irgendwie noch kleiner vorgestellt hätte.

Aber diese „Wölbungen“ sehen doch wirklich aus wie Eier?!
Das fände ich schon ziemlich cool.

Hier noch ein – leider ziemlich schlechtes – Foto einer anderen Raupe, durch die Lupe fotografiert. Links im Bild wäre, wenn ich richtig liege, die Eihülle zu sehen.

Das folgende Tier ist zu diesem Zeitpunkt das größte von allen gewesen: es war einen ganzen stolzen Millimeter lang!

Es ist übrigens dasselbe Tier wie auf dem 5. Raupenbild dieses Beitrags (die Raupe rechts unten im Bild), nur eben einen Tag später. Ich bin mir sehr sicher, dass es sich gehäutet hat.

Deutschland, Niedersachsen, Umgebung Beckedorf, 130 m, Mischwald auf den Bückebergen, Raupen der Elterngeneration an Stachys sylvatica (Wald-Ziest) 20. April 2014, e.l. Ende Mai – Anfang Juni 2014, F1 Anfang Juli 2014 geschlüpft (det., cult. & Zuchtfotos am 6. Juli 2014: Tina Schulz)

Beiträge zu diesem Thema

Zur Biologie von Coleophora ochripennella – Der Fund im Wald *Foto* Bestimmungshilfe
Coleophora ochripennella – Die Zucht *Foto*
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Coleophora ochripennella – Die Nachzucht: Minen *Foto*
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Coleophora ochripennella – Nachzucht: Die Farbveränderung *Foto*
Coleophora ochripennella – Nachzucht: Vor der Übersommerung *Foto*
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Coleophora ochripennella – Parallelkontrolle im Wald *Foto*
So eine schöne Dokumentation. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus. LG *kein Text*
Wundervolle Doku!! Einfach super, Liebe Grüße und einen guten Rutsch, Peter *kein Text*
Tolle Doku, ich bin schwer beeindruckt! *kein Text*
Parallelkontrolle im Wald: Nachtrag