Polyommatus coridon
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die Arten

Hallo Willi,
ja, ich war auch äußerst angenehm überrascht. z.B. über Coenonympha pamphilus Mitte Oktober!
Wenn man sich mal durch diese Französischen Webseite http://www.lepinet.fr/pap/choix_dep.php?e=p durchklickt stellt man fest dass wir hier doch einen sehr spezielle Sicht auf die Dinge haben, zum Beispiel was das Thema "Klimawandel" angeht.

Irgendwie hatte sich in meinem Kopf festgesetzt dass bei höheren Temperaturen die neuen Arten von Süden kommen müssten. Aber das ist natürlich viel zu einfach: Schaut man sich Verbreitung zum Beispiel der Arten an, die von der Zypresse abhängig sind (L. leautieri, E. phoeniceata, Thera cupressata), dann werden uns diese von NORDEN bzw. Westen aus den Küstenregionen entgegen kommen, gesetzt den Fall natürlich, dass sich vorher ihre Nahrungspflanze weiter ins Kontinentale hinein etablieren konnte. Und nur dann. Ein kalter Winter in der Küstenregion (den die Pflanzen nicht überleben) und die Ausbreitung der Art ist schon wieder rum.

Ausbreitungsinseln und -Hot-Spots werden dann zum Beispiel die Innenstädte sein, wo die eine oder andere Zypresse mal an einem frostfreien Ort steht. Das sehen wir ja schon bei vielen anderen Arten, dass es in vielen Biotopen in der freien Landschaft immer kühler und artenärmer wird, und sich die "spannenden" Sachen dann in Wuppertal, Düsseldorf oder Duisburg mitten in der Stadt finden. (z.B. C. kadenii).
Das Verrückte daran: Das stellt eigentlich die klassische Naturschutzarbeit auf den Kopf, in der immer die wärmsten, trockensten Gebiete unter Schutz gestellt werden (hier bei uns zum Beispiel die Kalksteinbrüche) und diese dann über kurz oder lang verbuschen und verwalden - mit entprechendem Artenverlust.

Grüße
Armin

Beiträge zu diesem Thema

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Unglaublich schöne Bilder und Arten. VG *kein Text*
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Re: die Gegend *Foto*
Danke für so viel Gegend ;); Schönen Gruß *kein Text*