Polyommatus coridon
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Re: Verpuppung ohne Kokon
Antwort auf: Verpuppung ohne Kokon ()

Hallo,

> ich habe schon davon gehört, dass sich
> manchmal Raupen in der letzten Haut einfach
> ohne das Spinnen eines Kokons auf dem Boden
> des Zuchtkäfigs verpuppen.

> Diesen Fall hatte ich bis jetzt noch nie
> selbst beobachten können. Heute hat sich
> aber eine ausgewachsene Samia cynthia ricini
> einfach auf den Boden gelegt und verpuppt.

> Woran liegt diese seltsame Art der
> Verpuppung und ist die schädlich für den
> Falter - sprich sollte man mit diesen
> Faltern weiterzüchten?

so etwas passiert meistens dann, wenn die Raupe beim Kokonbau gestört wurde (das muß nicht immer der Züchter sein, das kann auch eine Mitraupe sein ;) ) und aus dem festgelegten Baukonzept geriet. Meist wird dann die Seide irgendwo als „Polster“ abgeladen, und die Raupe legt sich einfach irgendwo hin und verpuppt sich dort.

Ich weiß nicht, ob das auch eine genetische Komponente haben kann. Man bekommt oft (wenn man die Puppen entsprechend artgerecht hält!) trotzdem noch einen brauchbaren Sammlungsfalter, aber für Nachzuchten habe ich solche Puppen noch nicht verwendet. Bei einem domestizierten Hybriden wie „ricini“ — das ist keine eigene Art oder Unterart! — dürfte so etwas vielleicht sogar häufiger vorkommen. Der Seidenerzeuger „ricini“ wurde in Süd- und Südostasien aus wahrscheinlich mehreren Samia-Arten (unter anderem ziemlich sicher Samia cynthia und S. canningii) gezüchtet.

Wolfgang

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