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Larvalhabitat von Argynnis paphia im Schönbuch *Bild*

Hallo Forum,
mit dem Kaisermantel verbindet man vor allem heiße Sommertage und blühenden Wasserdost an Forstwegrändern oder in Waldschneisen. So verbreitet und häufig man dann in den meisten Gegenden den Falter beobachten kann, so selten wird die Art 1-2 Monate vorher als Raupe gefunden und so wenig bekannt ist dementsprechend das spezifische Larvalhabitat.

In meinem „Hauswald“ (D-BW, Schönbuch) fliegt der Kaisermantel in den meisten Jahren nur in geringer bis mäßiger Zahl und Dichte. Sieht man hier auf 6 km Waldwegen mal 10 oder noch mehr Falter, dann sind das schon überdurchschnittlich viele. Wie fast jedes Jahr suchte ich auch heute wieder nach den Raupen. Man findet sie hier hin und wieder mal; mal aber auch nicht. Heute war ein vergleichsweise guter Tag, denn immerhin ließen sich zwei von ihnen aufspüren.

Das Bild unten zeigt ihren Lebensraum: Es handelt sich um einen Eichen-Hainbuchen-Hochwald auf Keuper, in dem die Wirtspflanze Viola riviniana (Hain-Veilchen) zerstreut an weitgehend beschatteten Standorten zu finden ist. Raupen anderer Perlmutterfalterarten wäre es hier viel zu kühl, nicht aber jenen des Kaisermantels. Ihre hohe Beschattungstoleranz dürfte auch der wesentliche Grund dafür sein, dass diese Art mit kahlschlagsfreier Waldbewirtschaftung viel weniger Probleme hat, als die eigentlichen Lichtwaldarten unter den Perlmutterfaltern, im Schönbuch insbesondere Boloria euphrosyne und Argynnis adippe.

Bilddaten: D-Baden-Württemberg, Naturraum Schönbuch & Glemswald, Umgebung Hildrizhausen, 470 msm, Larvalhabitat von Argynnis paphia, Eichen-Hainbuchenwald mit Viola riviniana, 29.05.2010, Foto Gabriel Hermann.

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Raupenfundstelle von Argynnis paphia im Schönbuch *Bild* Bestimmungshilfe
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Re: Raupenfundstelle von Argynnis paphia *Bild* Bestimmungshilfe
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Re: Raupenfundstelle von Argynnis paphia
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Re: Larvalhabitat von Argynnis paphia im Schönbuch - Serie für BH