Polyommatus coridon
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Pontia edusa im Rheinland
Antwort auf: Nachtrag ()

Hallo Markus und Armin,

mittlerweile hat Martin Wiemers von der Uni Wien sich des Problems angenommen und die DNA der Falter aus dem Rheinland (Leverkusen) und Saarland untersucht. Es handelte sich bei beiden um P. edusa, die demnach sicher aus Osten zugewandert waren.
Auch in den Niederlanden war die Art 2006 lokal recht häufig, sodass der Einflug anscheinend bis an die südwestliche Nordseeküste reichte.
P. daplidice wurde dieses Jahr in Mitteleuropa m. W. nicht nachgewiesen.
Ob P. edusa milde Winter nicht überleben kann, sei dahingestellt. Schließlich gibt es die Art auch im Unterwallis und im östlichen und zentralen Mittelmeerraum. Und Beobachtungen in Niedersachsen legen nahe, dass dort zumindest einzelne Puppen den Winter überlebt haben.
Kroatische P. edusa-Puppen von der Adriaküste haben bei mir den Winter im Freiland nicht überlebt. Demnach kann es andererseits durchaus sein, dass Tiere nordöstlicher Herkunft hinwiederum keine milden Winter vertragen. Aber unbedingt denknotwendig ist das nicht. Der Einflug nach Nordwestdeutschland war in der Vergangenheit stets so schwach, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dort so viele Puppen überleben, dass sich daraus lebensfähige Populationen entwickeln können, schon sehr gering ist. Das käme mal auf den Versuch an.
Auch in Ostdeutschland ist die Art erst nach den starken Einflügen von 2002 und 2003 so richtig häufig geworden und konnte sich erst danach stark ausbreiten.

Viele Grüße
Jürgen

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